Montag, 22.10.2018 23:12 Uhr

Karin Kneissl, Außenministerin von Österreich

Verantwortlicher Autor: Amir H. Taslimi Wien, 21.12.2017, 11:40 Uhr
Presse-Ressort von: Politik Bericht 6578x gelesen

Wien [ENA] Sie sei "eine großartige Persönlichkeit, ein weiblicher Kreisky vielleicht in Zukunft, wenn es um Vermittlung, Akzeptanz und auch Werbung für Österreich im Ausland geht", legte der neue Vizekanzler die Latte für seine Außenministerin hoch. Sie werde "im In- und Ausland geschätzt" und könne Arabisch und Hebräisch, so Vizekanzler Strache. Die frühere Mitarbeiterin des honorigen und kürzlich verstorbenen ……...

... ÖVP-Außenministers Alois Mock wurde am 18. Jänner 1965 in Wien geboren und verbrachte Teile ihrer Kindheit in der jordanischen Hauptstadt Amman. Ihr Vater war dort als Pilot von König Hussein tätig und später laut Medienberichten auch am Aufbau der "Royal Jordanian-Air" beteiligt. Nach einem Jus- und Arabistikstudium an der Universität Wien recherchierte sie für ihre Dissertation in Völkerrecht über den Grenzbegriff der Konfliktparteien im Nahen Osten, unter anderem an der Hebräischen Universität von Jerusalem und an einer Hochschule in Amman.

1990 trat sie ins Außenministerium der Republik Österreich ein. Bis 1998 wirkte sie dort unter anderem im Ministerkabinett und im Völkerrechtsbüro und besetzte Auslandsposten in Paris und Madrid. Im Herbst 1998 schied sie aus eigenem Antrieb aus dem diplomatischen Dienst aus und arbeitete seither als freie Journalistin für deutsch- und englischsprachige Printmedien sowie als freiberufliche Energieexpertin. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie so durch ihre politischen Analysen bekannt.

1990 trat sie ins Außenministerium der Republik Österreich ein. Bis 1998 wirkte sie dort unter anderem im Ministerkabinett und im Völkerrechtsbüro und besetzte Auslandsposten in Paris und Madrid. Im Herbst 1998 schied sie aus eigenem Antrieb aus dem diplomatischen Dienst aus und arbeitete seither als freie Journalistin für deutsch- und englischsprachige Printmedien sowie als freiberufliche Energieexpertin. Einer breiten Öffentlichkeit wurde sie so durch ihre politischen Analysen bekannt.

Die bald 53-Jährige ist parteilos und gilt an sich als proeuropäisch. Die Publizistin hat allerdings auch schon mit scharfer EU-Kritik, Sympathie für die Unabhängigkeit Kataloniens und kontroversen Aussagen zum Thema Migration aufhorchen lassen. Van der Bellens kolportierten Vorbehalten gegen gewisse Ministerwünsche der FPÖ hat sie es aber möglicherweise zu verdanken, dass sie nun nach 20 Jahren ins - freilich um die ins Bundeskanzleramt wandernden EU-Agenden reduzierte - Außenministerium zurückkehrt.

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