Mittwoch, 15.08.2018 13:30 Uhr

Kneissl in Mazedonien

Verantwortlicher Autor: Amir Taslimi Wien, 28.03.2018, 13:59 Uhr
Presse-Ressort von: Politik Bericht 5155x gelesen

Wien [ENA] Der mazedonische Außenminister Nikola Dimitrov wünscht sich unter der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs im zweiten Halbjahr 2018 die Eröffnung der Beitrittsverhandlungen. Das sagte er im Beisein seiner Amtskollegin Karin Kneissl (FPÖ) am Dienstag in Skopje. Kneissl ihrerseits bot Unterstützung vor allem in der Lösung des Namenstreits mit dem EU-Land Griechenland an. Mazedonien hat seit 2005 den Status eines....

...eines EU-Kandidatenlandes inne. Bevor die ersten Kapitel der Beitrittsgespräche eröffnet werden, muss vor allem der Namenstreit mit dem EU-Land Griechenland gelöst werden. Der Streit dauert seit 1991 an. Griechenland möchte nicht, dass das Nachbarland so heißt wie die eigene Nordprovinz Mazedonien. Seit einigen Wochen versuchen nun die beiden Nachbarstaaten unter UNO-Vermittlung den Konflikt zu beenden. Ein Treffen zwischen Dimitrov und seinem griechischen Amtskollegen Nikos Kotzias soll es am 30. März in Wien geben. Weil es sich dabei um den Karfreitag handelt, werden die Gespräche diesmal nicht wie zuletzt in der UNO-City, sondern im Außenministerium in Wien stattfinden.

Im Laufe des Tages wird Kneissl noch den mazedonischen Regierungschef Zoran Zaev treffen, bevor sie am späten Nachmittag nach Serbien weiterreist. In Belgrad steht dann am Mittwoch ein wahrer Gesprächsreigen auf dem Programm: Arbeitsgespräche mit Präsident Aleksandar Vucic, Ministerpräsidentin Ana Brnabic, Außenminister Ivica Dacic sowie mit Jadranka Joksimovic, der Ministerin für EU-Integration. Der Besuch der Außenministerin findet inmitten neuer Spannungen mit dem Kosovo statt. Quelle: News

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